Bernstein

Bernstein – Stein der Lebensfreude und des Optimismus

Bernstein

Bernstein ist ein wichtiger Schutzstein und schenkt Lebensfreude.

Es gibt baltischen und dominikanischen Bernstein in den Farben gelb, rot, orange, weiß, blau, grün, braun und transparent.

Die Bedeutung des Bernsteins

Bernstein ist versteinertes, fossiles Baumharz. Er gehört zu den ältesten und begehrtesten Edelsteinen und Schmucksteinen. Das bekannteste Kunstobjekt ist das Bernsteinzimmer. Bis heute gilt es als verschollen. Sein Name leitet sich aus dem Niederdeutschen „Börnsteen“ (Brennstein) ab, und ist auf seine Brennbarkeit zurückzuführen. Sein lateinischer Name lautet „Electrum“.

Verwendung als Schmuck und für Kunstgegenstände fand Bernstein bereits in der Urgeschichte der Menschheit. Bereits in der Bronzezeit gelangte Bernstein auf immer gleichen Handelsrouten »den Bernsteinstraßen« von der Ostsee bis in den Mittelmeerraum. Schon damals war bekannt, dass Bernstein sich durch Reibung elektrostatisch auflädt. Deshalb wurde er in der Antike als Kleiderbürste benutzt, weil er Staub anzog.
In Griechenland wurde Bernstein als „Elektron“ bezeichnet, was sich mit „Hellgold“ oder „Weißgold“ übersetzen lässt. Wissenschaftliche wird er mit „Succinit“ bezeichnet und hier sind die „Inklusen“ von besonderem Interesse. Inklusen sind Einschlüsse von Insekten oder Pflanzenteilen im Bernstein.

Bernstein ist als vielseitiger Heilstein bekannt. So glaubte Thales von Milet, er könne Krankheitserreger fernhalten und Plinius der Ältere schrieb ihm fiebersenkende Wirkung zu. In der Antike galt er als Heilmittel gegen Gicht und Ruhr. Hildegard von Bingen nutze ihn bei Magenbeschwerden und Blasenfunktionsstörungen. Er wurde zermahlen für Krankheiten von Leber, Nieren & Galle, sowie bei Beschwerden von Magen und Verdauung innerlich verwendet. Bernsteinöl wurde bei Rheuma eingerieben.
Der bekannte Mediziner Robert Koch untersuchte Bernstein erstmals wissenschaftlich und stellte fest, dass die enthaltene Bernsteinsäure eine immunstärkende Wirkung haben kann.

Bernstein – von den Göttern erschaffen (antike Mythologie)

Als Amulett getragen, sollte durch seine Schutzwirkung Unheil abgewendet werden können. Er gab Schutz vor bösem Zauber und sollte Hexen, Dämonen oder Trolle vertreiben. Auch heute gilt Bernstein als Schutzstein und gehört zu den wichtigsten Heilsteinen. Durch die Bernsteinsäure findet er Verwendung in der Pharmaindustrie.

Die Wirkung des Bernsteins

Bernstein gilt als Schutzstein. Vor allem ist er als der Stein der Lebensfreude und des Optimismus bekannt. Er beruhigt das Gemüt und kann Depressionen und Ängste lindern. Er weckt die Lebensgeister und sorgt für kreative Ideen. Der Bernstein fördert durch seinen Optimismus nicht nur die Flexibilität, sondern auch die Entscheidungsfreude. Diese positiven Wirkungen des Bernsteins führen zu einer lebendigeren und attraktiveren Ausstrahlung.

Reinigung & Pflege

Sobald sich Bernstein bei Hautkontakt nur noch schwach erwärmt, sollte er unter fließendem lauwarmem Wasser entladen werden. Bitte legen Sie Ihren Bernstein niemals in die Sonne. Bernstein kann dabei brüchig und trüb werden! Sie können ihn über Nacht mit Hämatit-Trommelsteinen entladen.

Anwendung & Chakren- und Sternzeichenzuordnung

Bernstein wirkt besonders gut, wenn Sie ihn direkt und für längere Zeit auf der Haut tragen oder ihn auf den Solarplexus oder das Wurzelchakra auflegen. Als Kette oder Armband ist er ein prima Talisman.
Getrunken als Bernsteinwasser können Sie ihn innerlich anwenden, es hat eine milde Wirkung.
Bei Meditationen spendet er Wärme und Geborgenheit. Vorab können Sie das jeweilige Chakra mit einem Bergkristall öffnen.

Der Bernstein ist ein wichtiger Hauptstein für das Sternzeichen Zwilling, er schenkt ihnen Zuversicht und Ruhe. Er beschert Löwen Wohlergehen bei allen ihren Vorhaben. Bernstein bringt mehr Menschlichkeit und Großzügigkeit in die Herangehensweise und das Verhalten der Jungfrauen. Ausgleichstein für Krebse bei fehlendem Realitätsbezug und/oder mangelnder Lebensfreude.

Ohrstecker Bernstein